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Turmalin
Schon das Grün der Turmaline ist sehr vielseitig. Manche sind sehr hell, andere wiederum so dunkel, dass man die grüne Farbe kaum erkennen kann. Es gibt grüne Turmaline in lauchfarbenen Tönen aber ebenso in intensiven oliv- und braungrünen Nuancen. Gerade im Bereich von Blaugrün bis zum dunklen Flaschengrün gibt es sehr schöne Turmaline. Der grüne Turmalin wird auch gerne in Herrenschmuck verarbeitet. Die Bezeichnungen
Dennoch hat sich die Bezeichnung erhalten, so dass unabhängig vom tatsächlichen Fundort flaschengrüne Turmaline oft als "brasilianischer Turmalin" und die mehr grünen bis blaugrünen Turmaline als "afrikanischer Turmalin" bezeichnet werden. Farbgebende Spurenelemente und Zusammensetzung
Im Gegensatz zu anderen Edelsteinen, die jeweils nur
ein fremdes Atom einlagern, werden im Aluminium – Borsilikat –
Kristallgitter des Turmalins bis zu 40 unterschiedliche Atome eingelagert
(Lithium, Eisen, Magnesium, Calcium, etc.). Die Verschiedenfarbigkeit
in einem einzigen Kristall entsteht durch die unterschied-lichen Atome,
die sich in ein und demselben Kristallgitteritter einlagern. Wegen der komplexen Struktur des Kristallgitters gibt es ihn in so unglaublich vielen verschiedenen Varianten. Mohs – Härte 7 – 7,5 Der Turmalin hat eine hohe Härte 7 – 7,5 nach Mohs und ist nicht spalt- bar, was ihn sehr widerstandsfähig macht. Er hat hervorragende Trageeigenschaften ist unkompliziert zu pflegen, was ihn noch interessanter macht. Fundorte - Turmaline kann man fast überall auf der Welt finden. Die Doppelbrechung macht das Schleifen schwer.
Paraiba-Turmalin Besonders wertvoll sind die Turmaline aus dem brasilianischen Bundesstaat Paraiba. Die türkisblauen bis grünen Farben findet man sonst nirgends. Diese Exklusivität macht sie fast unbezahlbar. Entdeckt wurde er erst 1987. Ein einzelner Mann namens Barbosa hat mit seinen Helfern jahrelang im brasilianischen Bundesstaat Paraiba gegraben. Dieser Mann war davon überzeugt, irgendwo unter dem heute berühmten "Paraiba- Hügel" etwas anderes zu finden. 1989 wurden dann ein paar Handvoll feinster Turmalinkristalle zu Tage gefördert, in Farben, von denen man vorher nur träumen konnte. Der Hügel wurde komplett abgetragen und weitere Funde sind nicht mehr zu erwarten. Seit 2001 werden auch in Afrika „Paraiba“ Turmaline gefunden, die ihre Farbe aber erst nach einer Hitzebe-handlung erhalten. Quelle: gemstone.org
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