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Rubin Seit Tausenden von Jahren gehört der Rubin zu den wertvollsten Edelsteinen unserer Erde. Er hat alles, was zu einem kostbaren Edelstein gehört: eine herrliche Farbe, vortreffliche Härte und eine hervorragende Leuchtkraft. Außerdem ist er ein Edelstein von großer Seltenheit, vor allem in feinen Qualitäten.
Spricht man im Edelsteinhandel zum Beispiel von einem "Burma-Rubin", so bedeutet das absolute Luxusklasse. Es heißt aber nicht unbedingt, dass dieser Rubin auch aus Burma stammt. Vielmehr ist es ein Hinweis darauf, dass dieser Edelstein die typische Farbe eines Rubins aus den berühmten Lagerstätten Burmas, des heutigen Myanmars, zeigt: ein sattes Rot mit einer leichten bläulichen Schattierung. Man spricht manchmal auch von "Taubenblutrot", doch ist der Ausdruck "Burma-Farbe" treffender. Wie gesagt: Farbe ist die wichtigste Eigenschaft eines
Rubins. Erst an zweiter Stelle steht die Transparenz. Deshalb mindern
Einschlüsse auch nicht die Qualität eines Rubins, es sei denn,
sie beeinträchtigen die Transparenz des Edelsteines oder sitzen genau
in der Mitte der Tafel. Im Gegenteil: Einschlüsse im Rubin sind so
etwas wie der "Fingerabdruck" des Edelsteins, der ihn in seiner
Einmaligkeit dokumentiert und gleichzeitig als Echtheitsnachweis für
seine natürliche Entstehung dient. Wichtig ist der Schliff, denn
nur ein perfekter Schliff bringt die Schönheit dieses kostbaren Edelsteins
so zur Geltung wie es der "König der Edelsteine" verdient. Der Rubin gehört zu der Edelsteingruppe der Korunde und ist mit Härte 9 nach dem Diamanten mit Härte 10 das zweit härteste Minerale der Erde. Zu der Gruppe der Korunde gehört auch der Saphir. Reiner Korund ist farblos. Geringe Anteile von farbgebenden Elementen wie Chrom, Eisen, Titan oder Vanadium erzeugen die Farbe. Nur der rote Korund wird Rubin genannt, alle andersfarbigen Korunde zählen zur Gruppe der Saphire. Die enge Verwandtschaft von Rubin und Saphir ist erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts bekannt. Bis dahin galten auch rote Granate oder Spinelle als Rubine.
Sternrubine sind kostbare Raritäten. Ihr Wert richtet sich nach Schönheit und Attraktivität der Farbe und nur sekundär nach der Transparenz. Feine Sternrubine sollten jedoch immer vollständig bis zur Rundiste ausgebildete Arme und genau in der Mitte sitzende Sterne zeigen. Quelle: gemstone.org
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